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No-Go's

von Franziska Lupberger

  • Seminararbeit (12. Jahrgang)
  • 14 Punkte

 

 

5. Die „No-Go’s“ der Sporternährung

Es gibt einige Produkte und Stoffe, die ein Leistungssportler meiden sollte. Dazu gehören bei den Radsportlern unter anderem Cola, Kaffee, Milch und weißer Zucker.
Die Gründe warum und wieso diese Produkte und Stoffe allgemein im Profisport nicht verzehrt werden sollten, werden im Folgenden einzeln beschrieben.
 

Cola

Obwohl Cola gegen Ende einer Etappe gereicht wird, gehört es eigentlich zu der Liste der Produkte, denen aus dem Weg gegangen werden sollte.

Der Hauptgrund ist vor allem das Koffein, denn es wirkt nach 30 bis 60 Minuten und hält etwa 4 bis 6 Stunden an.

Zusätzlich fördert Koffein die urinale Ausscheidung von Flüssigkeit. Dies kann zu einem beachtenswerten Einfluss auf die Leistungsfähigkeit führen, obwohl es sich nur um einen leicht entwässernden Effekt handelt. Die Körpertemperatur erhöht sich durch die vermehrte Wasserausscheidung und so kann es zu einer Überhitzung und Dehydrierung kommen. Zusätzlich werden durch die vermehrte Ausscheidung von Wasser mehr Mineralstoffe ausgeschieden, die dann wieder ersetzt werden müssen.

Überdosen an Koffein können zu Schlafstörungen führen, Unruhe, Muskelzittern und –zucken, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen und zu einer Verminderung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit.

Es kommt hinzu, dass Cola ein stark hypertones Getränk  ist (sie haben eine höhere Osmolarität als Blutplasma). Folglich kommt es zu einer langsameren Resorption (Stoffaufnahme in den Blutkreislauf).

 

Kaffee

In Kaffee steckt mehr Koffein als in Cola. Auch hier gilt, dass Koffein die urinale Ausscheidung von Wasser fördert und dadurch vermehrt Wasser und Mineralstoffe ausgeschieden werden, die in anderer Form wieder zugeführt werden müssen.

Überdosen führen, wie bei Cola schon erwähnt, zu Schlafstörungen, Unruhe, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Muskelzittern und –zucken, sowie zu einer Verminderung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit.

 

Milch

Milch gehört  eigentlich nicht zu den absoluten No-Go’s, jedoch wird Milch nicht empfohlen, da sie relativ schwer zu verdauen ist. Deshalb wird den Fahrern Sojamilch empfohlen, da diese deutlich leichter verdaulich sein soll.

In der Milch sind tierische Eiweißstoffe, die der Körper nicht so gut wie die pflanzlichen Proteine verträgt.

Zudem halten Sojaprodukte das Blut flüssig und schützen, dank ihrer Saponine (Verbindung mit Zucker und Steroid oder Zucker und Triterpen, heterogene chemische Verbindung) und Flavonoide (Gruppe von wasserlöslichen Pflanzenfärbemittel, die eine wichtige Rolle im Stoffwechsel vieler Pflanzen spielen), vor Herzkrankheiten.

Saponine halten zudem schädliches Fett aus den Adern, in dem sie das Cholesterin im Darm binden.

Flavonoide verstärken die Wirkung der Vitamine und Soja-Inhaltsstoffe binden Enzyme, die Kohlenhydrate abbauen.

 

Weißer Zucker

Weißer Zucker gehört wie die Milch nicht zu den absoluten No-Go’s, jedoch sollte Zucker nicht überflüssig eingenommen werden. Der Körper bekommt zwar Energie, jedoch gehört weißer Zucker zu den Zweifachzuckern und kann nicht so leicht verdaut und vom Körper aufgenommen werden wie Einfachzucker.

 

Kategorie: Ernährung bei der Tour de France | Kommentare (1)
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