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Erwartungen

von Friedemann Winkler

  • Praktikumsbericht (Jahrgang 11)
  • 13 Punkte (vor Korrektur)

 

Vorwort – Erwartungen

Ich werde mein Schulpraktikum vom 31.1.2005 bis zum 11.2.2005 am Bundeswehrfliegerhorst Wietzenbruch absolvieren. Ich habe mich dazu entschieden, weil ich mich sehr für Waffen- sowie Flugzeugtechnik interessiere und in diesem Praktikum eine gute Möglichkeit sehe, Erfahrungen in diesen Themenbereichen zu sammeln. Auch auf einem Tag der offenen Tür und auf einer Informationsveranstaltung über Studium und Ausbildung bei der Bundeswehr, die ich besucht habe, wurde mir zu diesem Praktikum geraten.

Die Bundeswehr ist weder ein Betrieb noch eine Behörde im eigentlichen Sinne. Sie produziert auch keine Güter oder „normale“ Dienstleistungen, sondern ist für die Sicherheit des Landes und für die Unterstützung von Friedensmissionen verantwortlich. Sie unterscheidet sich außerdem darin von anderen Betrieben, dass es eine sehr strenge hierarchische Struktur gibt, was sich auf die alltägliche Arbeit wie auch auf den Umgangston auswirkt. Ich erwarte daher einen interessanten Einblick in das Betriebsklima. Außerdem erhoffe ich mir von diesem Praktikum eine Übersicht über den täglichen Arbeitsablauf bei der Bundeswehr. Meine „Arbeitszeiten“ sind von 7:30 bis 15:30, also genug Zeit, um Leute kennen zu lernen. Auch an dem Mittagsessen in der Kaserne werde ich teilnehmen, daher erwarte ich interessante Gespräche mit dem dort arbeitenden Personal. Bei dieser Gelegenheit könnte man direkt aus erster Hand erfahren, wie gut der Beruf als Offizier oder ähnlichem wirklich ist, ohne die Werbung der Bundeswehr, die doch sonst oft alles etwas verschönt, oder wie Soldaten zu gefährlichen Auslandseinsätzen stehen, die meistens auf den ersten Blick keinen direkten Nutzen für Deutschland haben. Ich werde wohl auch erfahren, wie eine Kaserne verwaltet wird und was dort täglich zu tun ist. Dies ist umso interessanter, weil man als Zivilist doch keine rechte Vorstellung davon hat, was ein Soldat tut, wenn kein Krieg ist.

Wahrscheinlich werde ich auch teile der im Fliegerhorst verwendeten Technik kennen lernen, zum Beispiel die dort stationierte Hubschrauberstaffel. Ich hoffe, ich werde nicht nur die ganze Zeit irgendwo herumsitzen oder von jemandem durch die Kaserne und das umliegende Gelände (Flugplatz und andere Gebäude) geführt werden, sondern auch die Möglichkeit erhalten, selbstständig kleinere Aufgaben zu lösen, ohne die ganze Zeit kontrolliert zu werden. Dadurch würde man einen besseren Eindruck von der Arbeit bekommen, was ja auch Sinn des Praktikums ist.

Alles in allem erwarte ich zwei hochinteressante Wochen, in denen ich viel Neues über den Beruf als Offizier bei der Bundeswehr lernen kann.

Kategorie: Praktikumsbericht: Bundeswehr | Kommentare (9)
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