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Das antike Rom

von Beebie

  • Geschichts-Arbeit (Jahrgang 6)
  • Thema: Römische Republik: Verfassung und Ämterlaufbahn
  • 1-stündig
  • Note 1

1.Wie nennt man die römischen Beamten?

Magistrate

 

2.Was bedeutet der Begriff Kollegialität?

In der römischen Republik wurden die meisten Ämter von mehr als einer Person bekleidet. Das konnte zu Unstimmigkeiten unter den Politikern führen. Kollegialität bedeutet, dass die Betroffenen sich bei ihren Entscheidungen absprechen und einigen mussten.

 

3.Definiere den Begriff Nobilität!

Die Nobilität war ein Stand, der sowohl aus Patriziern als auch aus Plebejern bestand.

Patrizier gehörten dieser Gruppe meist automatisch an, während Plebejer nur durch Einnehmen eines eigenen Amtes (z.B. das des Volkstribuns) oder durch das Einheiraten in eine Patrizierfamilie in diesen Stand aufgenommen wurden. Grundvorraussetzung für das Beitreten war allerdings, dass die Familie des Plebejers schon einmal einen Konsul gestellt hatte.

 

4.Wie lange dauert die Amtszeit jedes römischen Beamten?

Allerdings besteht bei einem Amt eine Ausnahme. Nenne und beschreibe dieses Amt!

Die Amtszeit dauerte für gewöhnlich ein Jahr. Die Ausnahme war der Diktator, der sechs Monate im Amt war. Die Konsuln konnten ihn in Notzeiten- meist im Krieg- ernennen.

Er hatte sechs Monate lang die unumschränkte Macht.

 

 

5.Welche Ämter muss man durchlaufen, ehe man das Konsulat erreicht?

Quästor, Ädil, Prätor, Konsul 

 

6.Welche Beamten sind für Rechtsprechung verantwortlich?

Es gibt 6-8 Prätoren, die sich um Rechtsprechung kümmern.

 

7.„Im Jahre 522 vor Chr. sorgt der Zensor M. Spontanus (Name frei erfunden) für die öffentlichen Bauten und Bäder."

Die Aussage enthält drei grundsätzliche Fehler. Arbeite sie heraus!

  1. Im Jahre 522 vor Chr. herrschte noch ein König (Monarchie).
  2. Der Zensor kümmerte sich später um das Vermögen der Bürger, die Einhaltung der Sitten und er entschied, wer in den Senat aufgenommen wurde. Es gab zwei Zensoren, sie waren 18 Monate im Amt und ehemalige Konsuln.
  3. Um die öffentliche Bauten und Bäder kümmerten sich die vier Ädilen.

 

8.„Veto!" Was bedeutet dieser Ausruf? Wer hat das Recht dazu?

 

Die Plebejer wählten in ihrer Volksversammlung Volkstribune. Sie sollten die Plebejer vor Übergriffen der Patrizier schützen. Die zehn hatten das Vetorecht (veto= ich verbiete). Sie konnten beispielsweise das Todesurteil eines Plebejers verbieten.

 

9.Welcher Einrichtunggehört ein römischer Beamter automatisch an?

dem Senat

10.Inwiefern kann man sagen, dass die wichtigste Grundlage der „res publica", d.h. der Römischen Republik, die praktische Erfahrung ihrer Politiker ist?

(Beachte dabei auch die Ergebnisse zu den Aufgaben 2-9)

Jeder Beamte ist ein Spezialist auf seinem Gebiet. Das ist ein Vorteil gegenüber Regierungsformen, in denen eine Person alles entscheidet.

Die Beamten durchlaufen mehrere Ämter bevor sie Konsul werden dürfen. So haben sie schon viel Erfahrung und auch gute Chancen, in die Volksversammlung zu kommen. Das bestimmt der Zensor, der auch das Recht hat, Personen, die sich als nicht geeignet erweisen, aus der Versammlung zu entfernen.
Kategorie: Geschichte | Kommentare (7)
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