1614582 Besucher [16 Heute]
Bellum Gallicum: Alesia

von Ganso

  • Lateinarbeit (Jahrgang 11)
  • 2-stündig
  • 14 Punkte

  1. Übersetzung
  2. Erläutern Sie mit eigenen Worten den Inhalt des vorliegenden Testes! Welche Aspekte erscheinen Ihnen besonders wichtig?

 

Im gallischen Krieg glaubte Caesar, endlich den Gegner in einer Entscheidungsschlacht besiegen zu können, aber der Gegner hat sich nicht auf einen Kampf eingelassen. Caesar zieht ab. Die Kämpfe verlagern sich in andere Gebiete. Soeben haben die Römer ein Reitergefecht gegen die aufständischen Gallier gewonnen.

Fugato omni equitatu Vercingetorix copias, ut pro castris collocaverat, reduxit protinuusque Alesiam, quod est oppidum Mandubiorum, iter facere coepit celeriterque impedimenta ex castris educi et se subsequi iussit. Caesar - impedimentis in proximum collem deductis duabusque legionibus praesidio relictis - secutus, quantum dici tempus est passum; circiter tribus milibus hostium interfectis altero die ad Alesiam castra fecit. Perspecto urbis situ perterritisque hostibus, quod equitatu, qua maxime parte exercitus confidebant, errant pulsi, adhortatus ad laborem milites Alesiam circumvallare instituit. [...] Oppidum ipsum erat positum in colle summon. Ante oppidum planities circiter milia passuum tria in longitudinem patebat.

1. Nachdem die ganze Reiterei in die Flucht geschlagen worden war, führte Vercingetorix die Truppen, wie er sie vor dem Lager aufgestellt hatte, zurück und begann unverzüglich nach Malesia, was eine Stadt der Mandubiner ist, zu marschieren und er befahl, dass der Tross aus dem Lager schnell herausgeführt werde und ihm folge. Caesar - nachdem der Tross auf Befehl hin auf den nächsten Hügel gestiegen war und zwei Legionen zum Schutz zurückgelassen worden waren - folgte ihm soviel des Tages, als wie die Zeit es zuließ; und, nachdem ungefähr dreitausend der Feinde getötet worden waren, schlug er am zweiten Tag ein Lager bei Alesia auf. Nachdem die Lage der Stadt erblickt worden war und die Feinde erschreckt worden waren, weil sie im Bereich der Reiterei, auf welchen Teil des Heeres sie vor allen vertrauten, besiegt worden waren, ermutigte er die Soldaten zur Arbeit und errichtete einen Wall um Alesia. Die Stadt selbst war auf dem höchsten Hügel gelegen. Vor der Stadt erstreckte sich eine Ebene von ungefähr drei Meilen in der Länge.

2. Der vorliegende Text schildert den Beginn der Belagerung von Alesia. Er beginnt mit der Niederlage und Flucht der gallischen Reiterei und Vercingetorix' Flucht mit Truppen und Tross nach Alesia. Caesar lässt seinen Tross daraufhin zurück und nimmt die Verfolgung auf. Nach einem Tag, an dem viele Feinde getötet werden, kommt er bei Alesia an, dessen Einwohner auf die von Caesar besiegte Reiterei gehofft hatten und darum sehr verängstigt sind. Hier lässt er die Stadt, die auf einem hohen Hügel liegt und von einer Ebene umgeben ist, von einem Wall umgeben. Besonders wichtig erscheinen mir die Aspekte, dass die Stimmung in der Stadt schon zu Beginn der Belagerung erschreckt ist, dass die erhoffte Reiterei fehlt, weiterhin, dass Caesar sofort nach der Ankunft mit der Errichtung von Befestigungsanlagen beginnt. Beides unterstreicht die Überlegenheit auf römischer Seite und deutet das Ende der Gallier voraus. Hierzu gehört auch der Aspekt, das Vercingetorix zu Beginn flieht.

Kategorie: Latein | Kommentare (3)